Venezuela - ein Land voller GegensätzeEin großer Teil des Landes bietet die unterschiedlichsten Eindrücke in der Natur

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© Eckbert Heinenberg

Einige Infos zu Venezuela


Venezuela liegt im Norden Südamerikas, umgeben von den Staaten Columbien, Brasilien und Guayana, im Norden grenzt es an das Karibische Meer mit einer Küstenlänge von über 2700 km. Im Gegensatz zu Deutschland sind sowohl venezolanische Küsten als auch die Flussufer in Venezuela für jedermann frei zugänglich. Alfonso sagte, dass gesetzlich geregelt ist, dass ein mindestens 8 Meter breiter Streifen entlang jedes Gewässers für die Allgemeinheit frei zugänglich zu halten ist. Das Land ist riesengroß, im Vergleich zu Deutschland hat es ungefähr die dreifache Landfläche, nämlich deutlich über 900.000 km². Bei einer Einwohnerzahl von zwischen 27 und 28 Millionen leben im Durchschnitt etwa 30 Menschen auf einem Quadratkilometer Fäche. Natürlich ist das ein rein rechnerischer Wert. Es gibt Großstädte, Städte und Dörfer und dazu noch weite Areale, in denen nur sehr wenige Menschen leben.

Die naturräumliche Gliederung Venezuelas umfasst nach Ansicht unterschiedlicher Quellen im wesentlichen vier bis sechs Großregionen. Innerhalb dieser großen Regionen gibt es allerding diverse kleinräumigere Unterschiede in Bezug auf Landschaftsform, Vegetation und klimatische Verhältnisse.

Die Großregieonen sind: die Anden zusammen mit der Küstenkordillere, die östlich der Anden an diese anschließt; das Maracaibo-Becken, benannt nach dem Maracaibo-See; das Orinoco-Tiefland mit den flach-hügeleigen Savannenlandschften der Llanos, die extremen jahreszeitlichen Schwankungen zwischen trocken und feucht unterworfen sind; und schließlich noch das Hochland von Guayana, das die Gebiete der Gran Sabana mit den berühmten Tepuis umfasst. Daneben wird manchmal die Küstenregion als separater Naturraum aufgefasst und ebenso die Korallenriffe vor der Küste mit den Nationalparks Los Roques und Morrocoy.

Da das Klima Venezuelas tropisch ist, gibt es nicht die Jahreszeiten wie bei uns in Deutschland, sondern statt dessen eine Trockenzeit von November bis April und eine Regenzeit Mai bis Oktober. Natürlich sind die klimatischen Verhältnisse unterschiedlich, je nachdem auf welcher Höhe über dem Meer man sich gerade befindet. Während die Luft "unten" in Barcelona und in Puerto Ordaz nicht nur heiß, sondern auch dick voll Feuchtigkeit war, so dass man bereits vom bloßen Dasein Schweißausbrüche auif der ganzen Haut bekam und beim Verlassen des klimatisierten Bereichs erstmal nach Luft schnappen musste, war es in Cantarana auf ungefähr 800 Meter Höhe wirklich sehr erträglich und durchaus nicht so feucht in der Luft.

Natürlich ist die Pflanzenwelt von Venezuela äußerst vielseitig und je nach Region von unterschiedlichem Charakter. Die Vegetation oben auf manchen Tepuis weist endemische Arten auf, die nur hier vorkommen. Es gibt Regionen mit tropischem Regenwald, Savannen und vieles anderes bis hin zu den Lndschaften über der Baumgrenze der Anden, sogsr bis hin zu ständig schneeebedeckten Berggipfeln.

Die ursprüngliche Faune weist nur wenige größere Arten auf, ist allerdings reich an Isekten, nicht nur lästigen, sondern auch schönen, Vögeln und Reptilien, darunter allerdings auch etliche Arten von Giftschlangen, die manchmal ziemlich plötzlich auf dem Weg des Wanderers auftauchen. Nach Aussage von Einheimischen ist oft der dritte Wanderer in einer Reighe am gefährdetsten: der erste weckt die Schlange auf, der zweite weckt ihre Verteidigungsbereitschaft und der dritte bekommt den Biss ab. Natürlich nur, wenn die Schlange der Aufmerksamkeit entgangen ist und die Kleidung nicht schützt. Manche Leuite haben gen ein paar Hunde bei sich, die vor den Gehenden herumstromern und schlafende Schlangen rechtzeitig aufscheuchen oder im ungünstigsten Fall den Biss bekommen, bevor er einen Menschen trifft.

 


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