Eine Finca auf TeneriffaTeneriffa ist eine Insel der Kanaren

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© Eckbert Heinenberg

Eine Tour nach Teneriffa


Im Jahr 1997 waren wir zum ersten Mal auf zu Gast auf der Finca "La Santa Isabel" auf Teneriffa. Das heißt, wir durften abseits von Bettenburgen und überfüllten Massenstränden bei Freunden Urlaub machen, die auf der einsam gelegenen Finca im Südosten Teneriffas leben. Durch einen Zufall hatten wir uns einmal kennen gelernt, und nun freuten wir uns darüber, hier alles auch selbst zu erleben. Das Anwesen liegt etwa 300m über dem Meer und dient dem Anbau von Feldfrüchten und Wein. Es ist an keine öffentliche Stromversorgung angeschlossen, der Strom wird selbst erzeugt, und das Telefon funktioniert ebenfalls drahtlos. Das nächste Haus iszt ungefähr 500 m entfernt und die Finca von den Ländereien umgeben, die eben dazu gehören. Der nächst Ort heist Arico und ist mit dem Auto in etwa 15 Minuten erreichen. Es ist ein canarisches Dorf, das noch nicht dem Touristenrummel zum Opfer gefallen ist und hauptsächlich von canarischen Einheimischen bewohnt wird.

Blick über die Finca zum Meer hinunter
Hier schaut man von oberhalb der Finca
auf das Meer. In der Ferne kann man links
Gran Canaria erkennen, etwa 65 km entfernt
 
   
Im Hintergrund der Finca sind die Berge zu sehen, die sich die Insel Teneriffa entlang ziehen
Von der Finca aus hat man nach der
einen Seite den Blick auf das Meer,
nach der anderen auf die Berge
 
Diese Lage kommt meinem Bedürfnis nach Abgelegenheit natürlich entgegen. Von der Finca aus sieht man einerseits das Meer, wobei der Blick hinüber reicht bis Gran Canaria in ungefähr 65 km Entfernung, auf der anderen Seite sieht man die Berge der Cumbre Dorsal, des Urkraterrandes und sogar den Gipfel des Teide in der Ferne. Die Berge überragen die die Wolkenhöhe und es ist schon eine tolle Atmosphäre, wenn auf der einen Seite ein paar Wölkchen in der klaren Luft vor den Bergen entlang ziehen während sich auf der anderen die Weite des Atlantischen Ozeans dehnt. Damals, als wir das erste mal dort waren zog der Ziegenhirte aus dem Nachbarhof noch mit seiner ca. 200 Tiere umfassenden Herde durch die freie, herrlich weite und schroffen Landschaft. Er ritt beim Hüten auf einem weißen Pferd, das geschickt die Schwierigkeiten des steinigen oft steilen Geländes meisterte.(Bilderseite 1). Es war immer eine Freude zuzusehen, wie aufmerksam dieses Tier seinen Weg betrachtete und ohne Stolpern auch die schwierigsten Stellen mit Ruhe überwand. Auch auf der Finca leben ein paar Pferde, allerdings wollte ich dort nicht reiten, denn Pferde hatten wir auch zu Hause und den relativ kleinen Pferden der Finca mochte ich mein Gewicht nicht zumuten und aussrdem habe ich mich auch durch meine Länge immer auf recht großen, massiven Warmblutpferden am wohlsten gefühlt. Da sind diese Pferde im spanischen und anglo-arabischen Typ doch ganz anders. Auf der Finca gibt es auch noch zwei Hunde und ein paar Hühner.


Poris de Abona
 
Der Strand bei Abades
Teneriffa selbst ist jedenfalls weit mehr als eine Badeinsel und es lohnt sich aus den verschiedensten Gründen dorthin zu reisen. Zum Beispiel gibt es dort den höchsten Berg Spaniens (3716m). Wir sind tatsächlich zu Fuß hinauf gestiegen, was für norddeutsche Flachlandbewohner schon allerhand ist, trotz des gebahnten Pfades. Aber Pfad oder nicht Pfad: absolut ungewohnt steil, lang anhaltend aufwärts und ungewohnt hoch finden wir es dort eben doch. TIP: wer auch die letzten 200 m bis zum höchsten Gipfel empor will, benötigt aus Naturschutzgründen eine Genehmigung, die man sich vorher in Santa Cruz besorgen muss. Damit soll verhindert werden, dass zu viele Besucher diese sensible Zone schädigen.

Der Vulkan El Teide, das Wahzeichen der Insel Tneriffa und der höchste Berg Spaniens
Ein Bild von ihm darf natürlich nicht fehlen:
Der Gipfel des Teide
 
Es gibt viel mehr Wander- und Ausflugsziele auf der Insel als man in 14 Tagen schaffen kann, was natürlich dazu einlädt, wieder zu kommen und weiteres zu entdecken:

Die Natur Teneriffas, zum Beispiel im Anaga-Gebirge, in den Canadas del Teide, auf verschiedenen Wndertouren im Teide-Massiv oder im Orotava-Tal. Es gibt auch Wale-Watch-Touren um Wale und Delphine zu beobachten und natürlich finden die Taucher und Schnorchler jede Menge schöne und interessante Reviere an vielen Stellen um die Insel.


Die Natur Teneriffas enthält viele Pflanzen, die es nirgendwo sonst gibt
 
Die Kandelabereuphorbie ist eine
der endemischen Pflanzen auf Teneriffa
   
Wer nicht tauchen will, kann eine U-Boot-Tour im Atlantik unternehmen, aber das ist natürlich bei weitem nicht das selbe. Interessante Ziele sind auch die Pyramiden von Güimar mit dem Parque Ethnologico, der botanische Garten in Puerto de la Cruz und auch der weltbekannte Loro-Park ist es sicher wert, dort einen Tag zu verbringen. Allerdings finde ich, dass die Musik der Shows, die dort auch stattfinden, immer lauter geworden ist im Lauf der Jahre. Für meinen Geschmack ist sie jedenfalls viel zu schreiend laut geworden und weckt einen nur schwer zu unterdrückenden Fluchtinstinkt bei mir, wenn ich in einer solchen Show sitze oder zu nahe daran vorbei komme.... (Bilderseite 2 mit Tipps)

Im Meer baden kann man in der Umgebung dieser Finca auf Teneriffa z.B. am Strand von Abades, hier ist auch eine gute Schnorchelstelle. Man erreicht den Strand in ca 15 Minuten Autofahrt. Ein anderer Strand, der weniger als 30 Minuten entfernt ist, befindet sich bei El Medano, von der Finca aus kurz vor dem Süd-Flughafen.

 


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